"Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"
Mit dieser viel versprechenden Losung hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein neues, dreijähriges Programm auf den Weg gebracht, um den verstärkt auftretenden Problemen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bundesweit zu begegnen.
Das scheint in Anbetracht neuer Gewalttaten mit rassistischem Hintergrund auch zwingend notwendig.
Ziele des Projektes
Hauptziele des Projektes sind die Stärkung der Zivilgesellschaft, die Vermittlung demokratischer Werte wie Toleranz und Menschenwürde, die Bekämpfung des Extremismus in jeder Form und die Verbesserung des interkulturellen Verständnisses. Diese Projekte, so genannte "lokale Aktionspläne", sollen langfristige Strategien darstellen, die durch konkrete Maßnahmen, Zielsetzungen und Entwicklungsschritte effektiv bestimmte Zielgruppen erreichen.
Projektförderung
Im Rahmen des Programms werden lokale Projekte in Burg gefördert. Mehr Information zur Antragsstellung finden Sie unter "Förderrichtlinien". Gemeinnützige Träger, die sich in ihrer Arbeit für Vielfalt, Toleranz und Demokratie engagieren, können zu den festgelegten Antragsfristen (siehe Fristen/Antragstellung) einen Förderantrag stellen. Dafür soll das Formblatt "Projektstammblatt" verwendet werden. Die Anträge sind in der Externen Koordinierungsstelle in schriftlicher und digitaler Form (CD, Email-Anhang) einzureichen:
Begleitausschuss und Koordinierungsstelle
Auch die Stadt Burg wurde in das Förderprogramm aufgenommen und kann sich nun aktiv an der Umsetzung der Ziele des Projektes beteiligen. Ein so genannter Begleitausschuss entscheidet darüber, welche Einzelprojekte zielorientiert und somit förderfähig sind. Dieser setzt sich zusammen aus 17 ehrenamtlichen Vertretern des Ämternetzwerkes und der Zivilgesellschaft. Grundsätzlich sind alle Sitzungen des Begleitausschusses öffentlich und werden vorher in der Presse bekannt gegeben. Mit der Organisation und Koordination des Gesamtprojektes hat der Begleitausschuss das Diakonische Werk im Jerichower Land e.V. als lokale Koordinierungsstelle eingesetzt.