"Vielfalt tut gut" - Aktuelles
Nominierung für den Engagementpreis
Mit dem Aufruf „23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!“ wird bundesweit die Kampagne „Geben gibt.“ durchgeführt. Sie möchte die ehrenamtliche Arbeit sichtbar machen und würdigen.
Mehr als ein Drittel der Deutschen setzt sich bereits aktiv für das Gemeinwohl ein. In Sachsen- Anhalt sind es laut Studie „Engagementatlas 2009“ genau 30% der Bevölkerung, die sich ehrenamtlich engagieren. Persönliche Anerkennung erfahren diese Menschen dabei vor allem im Rahmen ihres Engagements, die breite Öffentlichkeit aber nimmt eher selten davon Notiz.
Zu diesem Zweck wird am Ende des Jahres 2010 der Deutsche Engagementpreis verliehen.
Auch die Freiwilligenagentur Jerichower Land e. V. hat engagierte Personen und Institutionen für den Preis nominiert. Nach dem Ende der Einreichungsfrist am 31.07.2010 legt die Jury des Engagementpreises die Sieger in den Kategorien Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor und Einzelperson und Jugendengagement und Publikumspreis fest und nominiert zudem zwanzig Projekte bzw. Personen zur Wahl des Publikumspreises. Per Online-Abstimmung unter www.gebengibt.de wird die Bevölkerung entscheiden, welches Engagement bzw. welches Vorbild sie für besonders auszeichnungswürdig hält.
Für den Deutschen Engagementpreis wurden folgende Personen aus Burg nominiert:
Monika Müller ist seit geraumer Zeit ehrenamtlich bei der Freiwilligenagentur aktiv. Sie war maßgeblich am Aufbau der Freiwilligenagentur beteiligt. Für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Ausdauer und für ihre tatkräftige Unterstützung wird Frau Monika Müller nominiert.
Ingo Eberhardt ist ehrenamtlich für die Diakonie im Jerichower Land e. V. tätig. Er setzt sich mit den alltäglichen Schwierigkeiten, finanziellen und sozialen Nöten anderer Menschen auseinander und versucht mit ihnen gemeinsam Lösungen zu finden. Die Haushaltsberatung bietet er auch Migranten in der lokalen Anlaufstelle der Integrationslotsin der Stadt Burg an. Für sein Engagement, welches nicht nur Sachkompetenz, sondern auch Empathie- und Toleranzvermögen erfordert, möchten wir ihn mit einer Nominierung für den Deutschen Engagementpreis würdigen.
Karl - Heinz Seeger trainiert ehrenamtlich Fußballmannschaften bei dem Projekt ALSO – ALternatives freizeitpädagogisches Sofortprogramm. ALSO richtet sich an Jugendliche von etwa 16 bis 25 Jahren, die außerhalb eines Vereins kostenlosen Freizeitsport treiben möchten. An den Wochenenden werden regelmäßig ab 22 Uhr Mitternachtsevents veranstaltet. Mit seinem Engagement unterstützt Herr Seeger nicht nur die Arbeit des Projektes, sondern tut direkt Gutes, indem er Jugendliche durch das Angebot “Fußballspielen“ „von der Straße holt“.
Hannelore Gember betreut ehrenamtlich Senioren im Seniorenheim „Stadtblick“ in Burg. Ein offenes Ohr haben wir für kleinere und größere Probleme, gemütliches Beisammensein beim Kaffeetrinken oder Spaziergänge mit den Heimbewohnern sind Tätigkeiten, die Frau Gember gerne tut. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich, daher wollen wir Frau Gembers ehrenamtliche Arbeit mit einer Nominierung würdigen.
Susanne Winter engagiert sich ehrenamtlich im Seniorenzentrum „Pro Civitate“ in Burg. Die Zeit gemeinsam mit Senioren verbringen, sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern und ihnen das Gefühl menschlicher Wärme zu geben, sind hochachtungsvolle und bemerkenswerte Aufgaben, die Frau Winter leistet.
Für den Preis in der Kategorie „Dritter Sektor“ wird die Förderschule„Dr. Theodor Neubauer “ vorgeschlagen. Auf dem ersten Blick ist die Förderschule eine Schule wie jede andere auch, die versucht das Kind und dessen Fähigkeiten und Schwächen in den Mittelpunkt schulischer Förderung zu setzen. Sie ist aber weitaus mehr. Durch den gegründeten Förderverein versucht die Ganztagsschule, Möglichkeiten auszuloten, um den Schülern eine freundliche, fördernde und individuelle Lernumgebung zu bieten. Mit diesjährigen außerschulischen Aktivitäten wie der Teilnahme als Schulprojekt an einem viertägigen Sommerfest in einem Stadtteil von Burg(„Fusion- Festival“), der Teilnahme von Schülern bei Toleranz- und Demokratietrainings, durchgeführt von der Integrationslotsin der Stadt Burg, oder auch bei der Teilnahme am Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“, veranstaltet durch die Freiwilligenagentur und der Integrationskoordinatorin des Landkreises, signalisiert die Schule die Bereitschaft sich auch außerhalb der Schule zu engagieren. Für ihre Offenheit und ihr Interesse sich zu engagieren, möchten wir die Schule mit einer Nominierung zum deutschen Engagementpreis würdigen. Mehr zur Förderschule „Dr. Theodor Neubauer“: www.sos-neubauer.de