"Vielfalt tut gut" - Aktuelles
3 Tage begeisterte und interessierte Schüler durch das Projekt "Vielfalt tut gut - Weihnachten in anderen Ländern"
So tolle Tage hatten die " Einsteinchen" der 1. und 2. Klassen hintereinander noch nie erlebt in ihrer Schule! Sie durften Dank der mehrwöchigen Organisation von Frau Middendorf, der Finanzen vom Bundesprogramm und der Zustimmung des Begleitausschusses des Lokalen Aktionsplans Burg an einer unvergessenen ethnischen "Reise " in viele Länder teilnehmen.
Dort lernten sie einen "echten" Kubaner, Mosambikaner, Westafrikaner und eine Lehrerin aus St. Petersburg kennen, die ihnen leibhaftig und eindrucksvoll ihr Land nahe brachten und anschaulich die Weihnachtstraditionen vermittelten. So war es erstaunlich, dass in Mosambik aus Mülltüten tolle Bälle, aus Blechdosen Spielzeuge entstehen und aus Perlen hübsche Armbänder, die dann verschenkt werden oder in Russland ein kleines selbstgebasteltes Geschenk vom Tannenbaum abgeschnitten wird, wenn man geht, was die Kinder auch praktizierten. Natürlich trommelten die Schüler auch und lernten schnell wie nie ein landestypisches Lied, das alle stimmkräftig zur Präsentation am Ende des Projektes sangen und trommelten, dass die Schule bebte.
Unsere bekannten Lehrer hatten sich natürlich auch gut vorbereitet und sich mit allen gemischten kleinen " Reisegruppen" in die Ferne begeben. Gemütlich wurde am Samowar russischer Tee getrunken, Konfekt verspeist und Märchen gehört. Anstrengungsbereit fanden wir die Schüler auch beim "Namenschreiben" auf Russisch, beim Verkosten landestypischer Früchte, beim Sandbildergießen vor. Selbstgebackene Piroggen schmeckten lecker! Dass die Religionen verantwortlich sind für verschiedene Weihnachttraditionen und verschiedene Feste gefeiert werden, erfuhren alle gespannt an einer anderen "Station". Schon gewusst, dass alle Schüler willig waren, orientalische Tänze mitzutanzen und Bauchtanz vorzuführen sogar auf der Präsentation? Ja, das gab es in der Einstein- Schule!
Die abschließende Präsentation zeigte, dass auch in dieser Zeit Kinder sehr begeisterungsfähig sein können, wenn man es richtig anpackt und Zeit und Lust opfert für etwas Außergewöhnliches!!! Alle entschieden sich für das lachende Smily!
Vielen Dank in diesem Sinne an alle, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, den interessierten Eltern, die teilnahmen und an alle die, die das Projekt würdigten.
Annegret Middendorf
Projektleiterin