LAP Burg - Aktuelles
AKTUELLES
Förderanträge für 2012 können gestellt werden
Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ hat der Lokale Aktionsplan Burg einen Zuschuss in Höhe von 30.000,00 Euro erhalten. Dieses Geld steht nicht-staatlichen Träger, die aktiv an einer demokratischen Ausgestaltung unserer Stadt mitwirken möchten, zur Verfügung. Da bereits erste Projekte bewilligt wurden, stehen noch 10.337,77 € zur Verfügung. Träger können bis zum 10.02.2011 Anträge auf Förderung von Projekten im Fachbereich „Kultur, Bildung und Soziales“ der Stadt Burg einreichen.
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Fünf neue Projekte gehen an den Start
Am Mittwoch, 15.06.2011 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" die Förderung von fünf Projekten befürwortet.
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Förderanträge können gestellt werden
Es stehen noch 11.100 Euro aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ zur Verfügung. Deshalb sind alle Träger, die sich an der demokratischen Ausgestaltung unserer Stadt beteiligen möchten, aufgerufen bis zum 15. August 2011 Projektideen beim Kultur- und Bürgeramt der Stadt einzureichen.
Projekte im Rahmen des Aktionsfonds starten
Am Dienstag, 17.05.2011 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms KOMPETENZ STÄRKEN – TOLERANZ FÖRDERN getagt.
Die Förderung des Bundesprogramms wurde zwei Projekten im Rahmen des Aktionfonds zugesagt. Die Projekte „Kultur gut stärken – Aktionstag Burg, Talente-Insel“ vom Pelikan e.V. und „Woanders leben Kinder anders“ von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Sachsen-Anhalt e.V. werden mit jeweils 250 € unterstützt.
Zusätzlich 25.000 € für den Lokalen Aktionsplan Burg erhalten
Im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN hat die Regiestelle entschieden den Lokalen Aktionsplänen, die bereits in der ersten Förderphase mitgewirkt haben, für dieses Jahr jeweils 25.000 € zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Dies wurde beim Vernetzungstreffen für Koordinierungsstellen Lokaler Aktionspläne am 22.03.2011 in Aschersleben bekannt gegeben.
Die Träger, die sich an der demokratischen Ausgestaltung unserer Stadt beteiligen wollen, sind nun aufgefordert sich zu bewerben. Sie können nun Anträge auf Förderung von Projekten beim Kultur- und Bürgeramt der Stadt einreichen.
Die Aktivitäten sollen in der Stadt Burg und den dazugehörigen Gemeinden stattfinden.
Drei neue Projekte fangen ihre Arbeit an
Am Mittwoch, 26.02.2011 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg getagt. Die Förderung des Bundesprogramms wurde drei Projekten zugesagt.
Ab 01. März wird in den Räumen der Ev. Kirchengemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frauen zu Burg in der NicolaiStr. 4, das Büro zur Förderung von Demokratie und Vielfalt (FID) Türen öffnen. Das Büro verbindet die Projekte "Integrationslotsin" und "Koordinierungsbüro des Runden Tisches gegen Rechts". Es soll als Schnittstelle zwischen überregionalen Netzwerken, Akteuren der Diversitäts – und antirassistischen Arbeit sowie Bürgerinnen dienen. Aufgaben des Büros umfassen: Koordinierung der Aktivitäten des Runden Tisches gegen Rechts – für Toleranz und Menschlichkeit, Organisation der interkulturellen Woche im Herbst und Durchführung von Projekttagen in den Schulen zu den Themen „Demokratie und Vielfalt“. Diese Arbeit wurde mit 8.750,00 Euro unterstützt.
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Der Begleitausschuss hat das Projekt „Fair Play - Box camp on tour“ gefördert und einen Aktionsplan für kleine Projekte eingerichtet
Am Mittwoch, 27.01.2011 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms KOMPETENZ STÄRKEN – TOLERANZ FÖRDERN getagt.
Die Förderung des Bundesprogramms wurde dem Projekt des Jugendwerkes Rolandmühle „Fair Play - Box camp on tour“ in Höhe von 2.695,10 Euro zugesagt. In vergangenen Jahren wurde im Soziokulturellen Zentrum eine mobile Box-Trainingsstätte „Stand-Up“ eingerichtet. Kindern und Jugendlichen wurde eine Möglichkeit geboten, durch den Boxsport einen toleranten Umgang miteinander und Konfliktfähigkeit zu erlernen. In diesem Jahr bietet das Team des Projektes unter dem Motto „Fair Play - Box camp on tour“ monatliche Veranstaltungen in den Ortsteilen und in den Schulen der Stadt Burg an. An diesen Aktionstagen wird nicht nur die Methode des Boxsports als Antigewalttrainings hautnah vorstellt, sondern auch die Workshops zu den Themen „Toleranz und Demokratie“ durchgeführt. Ein Filmteam wird die Ereignisse und Erlebnisse des Projektes in einem Dokumentarfilm festhalten.
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Reden, Reden, Reden- Kommunikation im Ehrenamt
Am 25.08.2010 führte die Freiwilligenagentur Jerichower Land e. V. mit der Friedrich Ebert- Stiftung ein Seminar durch mit dem Thema „Reden, Reden, Reden- Von den Herausforderungen der Kommunikation im Ehrenamt“. Ehrenamtlich Engagierte sind in ihrer Tätigkeit vielfältig gefordert. Um sich diesen Anforderungen im Alltag stellen zu können, müssen auch Ehrenamtliche an der Erweiterung kommunikativer Kompetenzen arbeiten., Das Seminar förderte die Fähigkeiten zur professionellen Kommunikation und trug zur Stärkung von Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein in Gesprächssituationen bei. Neben den Grundlagen der Kommunikation bildeten verschiedene Aspekte von Rhetorik (Vertreten des eigenen Standpunkts, Redestruktur, Redeaufbau, Wirkung von Reden) wichtige Seminarinhalte.
Kinder-Jugend-Box-Spartakiade
Am Freitag, den 13 08.2010, fand die Erste Kinder-Jugend-Box-Spartakiade im Soziokulturellen Zentrum der Rolandmühle statt. An diesem Aktionstag trafen sich ca. 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-25 Jahren zum ersten sportlichen Wettkampf. In acht Disziplinen: Seilspringen, Liegestütze, Gewichtheben, Sit-up`s, Sparing u.a. konnten die TeilnehmerInnen ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Sie konnten auch erfahren, wie lange es dauert, körperliche und geistige Kompetenz (umgangssprachlich „Fitness“ genannt) zu erhalten und welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um sich miteinander im Boxring sportlich und fair auseinandersetzen zu können. Dieser Aktionstag wurde von den Teilnehmern des Projektes "Stand up - Round 2“ organisiert und durchgeführt, um gemeinsam das Erlernte im Bereich des Box-Sports und das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Engagement der Teilnehmenden wurde mit einer Urkunde bestärkt und mit tollem gesundem Essen und Trinken belohnt. Die Veranstalter und Mitwirkende hatten viel Spaß beim Aktionstag und freuen sich schon auf den Nächsten.
Wahre Geschichte im Theaterstück
Aus Geschichte konnten die 100 SchülerInnen der BBS Conrad Tack bei einer Theateraufführung „Unkraut vergeht nicht“ lernen. Im Stück des Altmark Theaters aus Stendal wurde eine Geschichte von Anna Piehler nach einer wahren Begebenheit während des zweiten Weltkriegs erzählt. Die jungen Zuschauer konnten emotional miterleben, aus welchem Anlass und wie schnell Menschen zu einer Zeit, in der Deutschland von Nationalsozialisten regiert wurde, zu Tode verurteilt werden konnten. In der Diskussion mit den SchauspielerInnen konnten sie ihre Gedanken zum Rechtsstaat und Justiz damals und heute zum Ausdruck bringen.
Freiwilligenagentur Jerichower Land Landesweit vernetzt

In den letzten fünf Jahren sind in Deutschland über 180 Freiwilligenagenturen und Ehrenamtsbörsen entstanden. In Sachsen-Anhalt existieren derzeit 5 dieser Einrichtungen. Um auch in Sachsen-Anhalt die Etablierung von Freiwilligenagenturen und Ehrenamtsbörsen zu fördern, wurde im Mai 2006 die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen – Lagfa - (zunächst ohne eigene Rechtsträgerschaft) als Fachnetzwerk und Interessenvertretung der Freiwilligenagenturen und Ehrenamtsbörsen auf Landesebene gegründet. Seit August 2010 ist die Freiwilligenagentur Jerichower Land e.V. Verein zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Jerichower Land Mitglied in der Lagfa Sachsen-Anhalt.
Bunte Sommerferien im Kinderclub International
„Das Beste an der ganzen Woche waren der Kartoffelbrei und die Fischstäbchen“ - so fasste ein Junge seine Erlebnisse der Kinderferienwoche 2010 zusammen. Für ihn und manche andere Kinder war diese Woche der Höhepunkt ihrer Ferien, auf den sie sich schon lange gefreut hatten.
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Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern
Die Stabsstelle für Integrationskoordination des Landkreises Jerichower Land und die Freiwilligenagentur des Landkreises führten am 9. Juni 2010 von 9:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr in der Kreismusikschule Burg, einen Aktionstag unter dem Motto „Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern.
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Start der Aktion „NOTEINGANG“ in Burg
Am 13. Juli 2010 startete in der Stadt Burg die Aktion „Noteingang“. Laut Fabian Borghardt, Koordinator der Aktion, war es nicht leicht die Händler der Innenstadt sowie weitere Einrichtungen zu überzeugen, einen Aufkleber mit der Überschrift „Wir bieten Schutz und Information bei rassistischen und faschistischen Bedrohungen“ sichtbar im Eingangsbereich anzubringen.
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Tu Hus Sommertage 2010 – „Der Sport der Welt zu Gast in Burg“
Im Geiste der Fußballweltmeisterschaft hat „Tu Hus“ – ein Projekt des Jugendwerkes Rolandmühle gGmbH zur Entwicklung eines Sozialraums - die Bewohner des Stadtteils Burg-Süd aktiviert, ein interkulturelles Sommerfest zu gestalten. Begleitend fanden in zwei Schulen Projekttage „Sport in anderen Ländern“ mit Beteiligung von Migranten sowie ausländischen Studenten aus Brasilien und Nigeria statt. Sie haben ihre Länder und typische, länderspezifische Sportarten vorgestellt und erfahrbar gemacht. Das zweitägige „Fusion Festival“ bot ein abwechslungsreiches multikulturelles Programm und wurde mit einem Internationalen Marathonlauf gekrönt.
Nominierung für den Engagementpreis
Mit dem Aufruf „23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!“ wird bundesweit die Kampagne „Geben gibt.“ durchgeführt. Sie möchte die ehrenamtliche Arbeit sichtbar machen und würdigen.
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Sozialpaten in Burg
Seit Juli 2010 ist die Freiwilligenagentur Jerichower Land e. V. regionaler Träger des von der lagfa initiierten Projekts „Sozialpaten“.
Sozialpaten erleichtern den Zugang zu Beratungs- und Hilfsangeboten im Sozialraum.
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Der Begleitausschuss unterstützt eine Theateraufführung, Schulprojekttage, Stadtteilfest und Interkulturelle Woche
Am Mittwoch, 09.06.2010 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" die Förderung von vier Projekten befürwortet.
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Projektmanagement für Freiwilligenprojekte
In Kooperation mit der Friedrich- Ebert- Stiftung und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (lagfa) Sachsen- Anhalt lud die Freiwilligenagentur Burg am 26.04.2010 zu einer Fortbildung unter dem Titel „Projektmanagement für Freiwilligenprojekte“ ein. Der Einladung folgten 20 Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen und Institutionen des Landkreises. Anhand konkreter Fragestellungen, hilfreichen Ideen zu Umsetzungsmöglichen von Einzelprojekten erhielten die Teilnehmer gezielt Tipps und Tricks von der Referentin, Birgit Bursee. Sie leitet die Freiwilligenagentur in Magdeburg und konnte aus Ihrer Projekttätigkeit wichtige Anregungen geben und interessante Beispiele aus Ihrem Erfahrungsschatz schöpfen.
Die Veranstaltung konnte auch zu einem regen Austausch unter den Teilnehmern und der Freiwilligenagentur beitragen.
Koordinierungsbüro des Runden Tisches gegen Rechts nimmt die Arbeit auf
Im Rahmen des LAP Burg wurde ein Koordinierungsbüro des Runden Tisches gegen Rechts eingerichtet. Der Koordinator, Fabian Borghardt, ist montags 8.00 Uhr – 13.00 Uhr und donnerstags 13.00 Uhr – 18.00 Uhr i Büro in der Oberstraße 72 sowie täglich unter Tel.: 015206171807 oder E-mail: runder_tisch_burg@yahoo.de erreichbar.
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Erste Projekte des LAP Burg im Jahr 2010 wurden bewilligt
Am Mittwoch, 09.12.2009 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ die Förderung von acht Projekten befürwortet.
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Austauschen und Mitbestimmen: erster Migrantenforum in Burg
Am Mittwoch, 16.12.2009, von 14.00 bis 17.00 Uhr wurden alle in Burg lebenden MigrantInnen in die Stadthalle Burg zu einem offenen Forum eingeladen. Das Forum sollte den Rahmen für den Austausch von MigrantInnen schaffen und ihre Beteiligung am gesellschaftlichen Leben der Stadt erhöhen.Die Übersetzer in alle anwesende Sprachen haben die gleichberechtigte Kommunikation ohne Sprachbarrieren ermöglicht. Die begleitende Kinderbetreuung wurde gern von Familien angenommen.
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Toleranz geht durch den Magen
Nicht nur Liebe, sondern auch Neugierde, Verständnis und Toleranz können durch den Magen gehen. Das haben Teilnehmende des interkulturelles Kochprojektes in der BBS Conrad Tack während der Interkulturellen Woche erfahren. Drei ReferentInnen aus dem asiatischen Raum kamen an die Berufsschule und haben gemeinsam mit den SchülerInnen und LehrerInnen asiatische Speisen zubereitet. Mit einer anschließenden Präsentation der Herkunftsländer der asiatischen Gäste wurde ein authentischer Eindruck anderen Kulturen vermittelt. Es wurde deutlich, dass jedes Land einzigartig ist und seine ganz eigene Art zu leben hat. Die Fotos mit den Projekteindrücken zeigen, wie viel Spaß es den SchülerInnen gemacht hat und mit welcher Leichtigkeit sie sowohl sprachliche Barrieren, als auch andere Essgewohnheiten gemeistert haben. Das gemeinsame Erlebnis des Kochens mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis zeigte, dass alle „nur“ mit Wasser kochen – aber alle gemeinsam etwas „Neues“ schaffen können. Einige „Kostproben“ dazu aus den Aussagen von Jugendlichen: „Die Sachen schmecken - auch wenn die nicht immer lecker aussehen, man sollte erst mal probieren“; „In diesen Ländern isst man mit der Hand und das funktioniert auch“, „Man sollte die Menschen nicht nach dem Aussehen beurteilen“ oder „Es hat mir gefallen, dass die Leute gar nicht so asiatisch sind“. Diese Erfahrung wird den Schülern sicherlich in positiver Erinnerung bleiben und sie somit kritischer gegenüber fremdenfeindlichen Vorurteilen und Verhalten anderer machen.
Schritt für Schritt zu einander
Was kann man bei einer Wanderung erleben? Die Natur genießen, etwas Neues über eine Sehenswürdigkeit erfahren, entspannen? Nicht nur! Die Jugendliche aus dem Jugendtreff U-27 des Soziokulturellen Zentrums des Jugendwerkes Rolandmühle - zusammen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen von der Lebenshilfe Burg e.V. -haben bei ihren fünf gemeinsamen Wanderungen in der Stadt Burg und Umgebung Entdeckungen etwas anderen Art gemacht. Die Wanderziele dienten eben nicht nur der Erkundung der Heimatstadt. Sie wurden auch dafür genutzt, um sich mit dem Projektthema „Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung“ auseinander zu setzen. Die Jugendlichen wurden durch begleitende Sozialpädagoginnen zu Überlegungen angeregt. Welche Einschränkungen bringen unterschiedliche Behinderungsformen mit sich? Welche Hilfsmittel können genutzt werden, um Menschen mit der Behinderung die gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen? Welche Barrieren bestehen und wie können sie mit Hilfe von anderen bewältigt werden? Sind die Menschen auf der Straße aufmerksam auf den benötigten Hilfebedarf geworden? Sie haben beobachtet, sich in die Situation der behinderten Menschen durch verschiedene Übungen hineinversetzt und miteinander ausgetauscht. Ihre Eindrücke haben die Jugendliche in einem Videofilm festgehalten. Die Zuschauer der Filmpremiere im Soziokulturellen Zentrum Rolandmühle waren von der ehrlichen und einfachen Art des Films beeindruckt. Besser konnte man nicht wiedergeben, welche tiefergehende Erfahrung und welch besseres Verständnis des Lebens der Menschen mit Behinderung, eine Wanderung hinterlassen kann.
"Vielfalt tut gut" geht weiter
Seit Mitte 2007 wird in Burg das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" erfolgreich umgesetzt. Im Herbst dieses Jahres werden Projekte für das kommende Jahr geplant. Am Mittwoch 21.10.2009 im Ev. Kirchenkreis Elbe-Fläming wurden die Vereine, Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen und freien Träger eingeladen, die Vorschläge für die Weiterführung des Bundesprogramms in Burg miteinander zu besprechen.
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die erfolgreichen Projekte, die im Rahmen des Bundesprograms entstanden sind, sollen auch weiterhin geführt werden. Das letzte Jahr des Bundesprogramms in Burg soll die Rahmenbedingungen schaffen, diese Projekte auch nach dem Jahr 2010 weiter zu führen und nachhaltig zu verstetigen. Beim Treffen wurden konkrete Vorschläge zu den Zielen des Lokalen Aktionsplans an den Begleitausschuss formuliert.
BURG IST VIELFÄLTIG: Vereine informieren sich über das Bundesprogramm
Am Mittwoch, 30. September 2009, fand im Soziokulturellen Zentrum Rolandmühle ein Workshop zur Fördermöglichkeiten und Projektentwicklung im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" statt. Frau Palmira Repsyte-Scharf von der Externen Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans Burg stellte den Lokalen Aktionsplan Burg vor und informierten anhand der Projektbeispiele über die möglichen Projektinhalte und Zielgruppen. Der Trägerworkshop fand im Hinblick auf die Projektförderung für 2010 statt. Die Anträge können zum 09.11.2009 (frühestmöglicher Projektanfang am 01.01.2010) bei der Stadt Burg, Kultur und Bürgeramt, eingereicht werden.
Interkulturelle Woche in Burg
Im Rahmen der Bundesweiten Interkulturellen Woche 2009 unter dem Motto "Misch mit!" wurde in Burg ein Zeichen für ein friedliches Miteinander aller Kulturen gesetzt. Die Woche wurde mit einem "Vielfalt tut gut - Fest" auf dem Platz des Friedens am Sonntag, 20. September feierlich eröffnet.
Die Bürger und Bürgerinnen wurden zu einem bunten Fest mit den Informationständen, kulinarischen Köstlichkeiten und einem interkulturellen Bühnenprogramm eingeladen. Die Übersicht der Veranstaltungen mit Orten und Daten finden sie hier.
Die Übersicht der Veranstaltungen mit Orten und Daten finden sie hier.
BURG ist ein anerkannter Ort der Vielfalt!
Die Stadt Burg wurde zusammen mit anderen 92 Städten, Gemeinden und Kreise am 25. Mai im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung in Berlin für ihren großen Einsatz für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Deutschland offiziell geehrt. Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zeichnete stellvertretend für die Bundesregierung die engagierten Kommunen mit dem Titel „Ort der Vielfalt“ aus. Der Oberbürgermeister der Stadt Burg, Herr Bernhard Sterz, hat die Auszeichnung in Form eines persönlichen „Ort der Vielfalt“- Schildes entgegen genommen. Die bundesweite Initiative „Orte der Vielfalt“, die von der Bundesregierung im November 2007 gestartet wurde, ruft alle Städte, Gemeinden, Kreise und Regionen in Deutschland auf, sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu engagieren und Einsatz zu zeigen für die Grundwerte der Demokratie.
Weitere Informationen zur Initiative sowie ein Überblick über alle ausgezeichneten „Orte der Vielfalt“ sind zu finden unter: www.orte-der-vielfalt.de
FILMAUFFÜHRUNG und TRÄGERWORKSHOP "Einwanderungsland Deutschland: Träume der Flüchtlinge und Lebensrealität"
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni:
Der Weltflüchtlingstag wurde vom Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgerufen, um an die Situation und Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit aufmerksam zu machen. An diesem Tag setzen Flüchtlingsorganisationen, Kirchen und Wohlfahrtsverbände gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung und rufen zur Verbesserung des internationalen Flüchtlingsschutzes auf.
Zu diesem Anlass wurden am Donnerstag, dem 18.06.2009, im Ev. Gemeindehaus, Grünstr. 2 in Burg zwei Veranstaltungen organisiert. Zu diesem Anlass werden am Donnerstag, dem 18.06.2009, im Ev. Gemeindehaus, Grünstr. 2 in Burg zwei Veranstaltungen organisiert.
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Wertschätzung aus Berlin: „Wir wollen gern dass, was Sie hier tun, erhalten“
Am 03.06.2009 fand im Verwaltungsgebäude der Stadt eine Sitzung des Begleitausschusses des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ statt. Das Programm wird schon seit fast zwei Jahren umgesetzt.
Der Gast der Sitzung, der Vertreter der Regiestelle des Bundesprogramms „gsub“ (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung) in Berlin, Herr Martin Gerlach hat zu diesem Anlass zur Nachhaltigkeit der Lokalen Aktionspläne referiert sowie Impulse und Beispiele für weitere strategische Entwicklung auf der kommunalen Ebene gegeben.
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LAP Burg bei der bundesweiten Messe „Vielfalt tut gut“
Vom 25. Bis 16. Mai 2009, fand in der Station-Berlin die Projektmesse des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. Für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ statt. 20 Länderübergreifende Stände, 75 Stände aus den Bundesländern mit der Vorstellung vorbildlicher Modellprojekte, Aktionen und Initiativen konnten besucht werden. Das Land Sachsen-Anhalt war durch das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus, 4 Modellprojekte und 2 Lokale Aktionspläne u.a. LAP Burg vertreten. Neben dem Bühnenprogramm, Filmaufführungen, Podiumsdiskussionen mit renommierten Gästen aus der Politik, kulturellen und gesellschaftlichen Leben, konnten die Besucher der Projektmesse auch die Vorträge zu den Themen des Bundesprogramms anhören. Die Externe Koordinierungsstelle des LAP Burg hat eine Präsentation zum Thema „Die Gesellschaft von Morgen – Vorträge zur Nachhaltigkeit der Lokaler Aktionspläne / Gründung einer Freiwilligenagentur im Rahmen eines Lokalen Aktionsplans“ gestaltet.
LAP Burg in Magdeburg vorgestellt
Am 13. Mai 2009 fand im Sozialministerium Sachsen-Anhalt in Magdeburg eine landesweite Konferenz „Vielfalt tut gut in Sachsen-Anhalt“ – Erfahrungen, Strategien und Konzepte für Demokratie und Toleranz statt. Der LAP Burg hat sich im Rahmen eines „Marktplatzes für Ideen, Konzepte, Methoden“ den Teilnehmenden und dem Fachpublikum vorgestellt. Die Veranstaltung wurde sehr gut von den Mitwirkenden in der politischen und interkulturellen Bildungsarbeit angenommen. Interessante inhaltliche Beiträge der renommierten ReferentInnen und eine Podiumsdiskussion mit Beteiligung der Vorsitzenden allen Landtags-Fraktionen haben wertvolle Impulse für die Weiterführung unserer Arbeit gegeben.
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Trägerworkshop „Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen“
am Mittwoch, dem 20.05.2009, 13:00 – 16:00 Uhr, fand im Soziokulturellen Zentrum Rolandmühle, August-Bebel-Str.30 in Burg, veranstaltet durch die Externe Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans Burg ein Trägerworkshop zum Thema „Projektarbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen“ statt. Der Workshop sollte Impulse für die Projektträger in der Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten und rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen liefern.
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Masleniza Fest in Burg
Am 01. März 2009 fand im Evangelischen Gemeindehaus in Burg das Masleniza Fest statt. Unter folgendem Link können Sie sich die Video-Eindrücke des Festes anschauen: http://russisch.sinnovo.eu/news/newsdetail_150409.html Das Fest wurde organisiert von Integrationslotsin Tatjana Gütler. Besonderer Dank an dieser Stelle gilt dem Rolandgymnasium Burg und der Russischlehrerin Frau Scholz sowie den SchülerInnen der zehnten und elften Klassen, die geholfen haben, das Fest zu gestalten.
Filmaufführungen, Mitternachtsfußball und ein mobiler Boxring sorgen für mehr Toleranz in Burg
Am Mittwoch, 01.14.2009 hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplan Burg im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ die Förderung von diesen und weiteren Projekten befürwortet.
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Treffen der Lokalen Aktionspläne aus Sachsen-Anhalt in Burg
Das fünfte Vernetzungstreffen der lokalen Koordinierungsstellen Lokaler Aktionspläne in Sachsen- Anhalt am 10. Februar 2009 in der Stadtverwaltung Burg diente primär dem Erfahrungsaustausch der lokalen Koordinierungsstellen und gab konkrete Anregungen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Lokalen Aktionspläne in Sachsen-Anhalt.
Dabei standen diesmal die zwei thematischen Schwerpunkte „Integrationsarbeit“ und „Projektbewertung / Entscheidungsverfahren“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. Der Beitrag zu den Herausforderungen für die Integrationsarbeit in Sachsen-Anhalt von Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragten der Landesregierung, hat neue Impulse für die inhaltliche Ausrichtung der Lokalen Aktionspläne gegeben.
Am Sonntag den 15. März heißt es "Witamy!"
Wie Fabian Borghardt von der Evangelischen Stadtgemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frauen zu Burg mitteilt bedeutet dies "Herzlich Willkommen in der Nachbarsprache polnische. Seien sie uns auch wieder Herzlich Willkommen, denn im Rahmen des Fördeprogramms "Vielfalt tut gut" findet am 15. März 2009 die nächste Veranstaltung "Internationales Kochen" statt. Diesmal steht die Kultur unseres Nachbarlandes Polen auf dem Programm. In Burg lebende polnische Personen werden, mit Unterstützung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Magdeburg und Jugendlichen der Gemeinde, typische Gerichte aus ihrem Land zubereiten. Der Abend bietet eine gute Gelegenheit, in Burg lebende polnische Personen mit ihrer Kultur und Geschichte persönlich kennen zu lernen."
Die Veranstaltung findet am Sonntag den 15. März 2009 im Ev. Gemeindehaus Grünstr. 2 statt und beginnt um 19:00 Uhr. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis zum 11. März 2009 unter 03921 / 41 97 87 gebeten. Ein Unkostenbeitrag in Höhe von 2,- € wird erhoben.
3 Tage begeisterte und interessierte Schüler durch das Projekt "Vielfalt tut gut - Weihnachten in anderen Ländern"
So tolle Tage hatten die " Einsteinchen" der 1. und 2. Klassen hintereinander noch nie erlebt in ihrer Schule! Sie durften Dank der mehrwöchigen Organisation von Frau Middendorf, der Finanzen vom Bundesprogramm und der Zustimmung des Begleitausschusses des Lokalen Aktionsplans Burg an einer unvergessenen ethnischen "Reise " in viele Länder teilnehmen.
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Gespräch mit Migranten über ihr Leben in Burg
Der letzte Trägerworkshop im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut" in diesem Jahr wurde vor dem Hintergrund des Internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember 2008 gestaltet und widmete sich dem Thema "Integration von Migranten in Burg".
Integration ist in letzter Zeit ein häufig gebrauchtes Wort. Was wird eigentlich unter Integration verstanden? Wer soll wen wohin integrieren und wie? Vor welchen Aufgaben und Herausforderungen stehen dabei die Aufnahmegesellschaft und die Zugewanderten?
Der Trägerworkshop hat den Vertretern der sozialen Einrichtungen, Verwaltungen, Vereine, und Kirchengemeinden eine Plattform für die Diskussion zu diesen Themen geboten. Das angenehme Gespräch vermittelte den Eindruck von Verständnis und Aufgeschlossenheit, miteinander in Kontakt zu kommen und einander in anderen Lebenssituationen zu begegnen. Ideen über einen weiterführenden Austausch in Form von Sprachpatenschaften, Familienpatenschaften, einem Begegnungszentrum u.a. wurden von beiden Seiten geäußert.
Lokaler Aktionsplan wird auch im Jahr 2009 mit zahlreichen Projekten umgesetzt
Der Begleitauschuss hat in den Sitzungen am 19.11.2008 und 09.12.2008 über die Förderung zahlreicher Projekte im Jahr 2009 entschieden.
Die Externe Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans Burg im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut" beim Diakonischen Werk im Landkreis Jerichower Land e.V. wird auch weiterhin den Trägern als Ansprechpartner zur Fragen der Projektentwicklung und der Antragsstellung zur Verfügung stehen. Neben der Beratungstätigkeit wird die Koordinierungsstelle Vernetzungs- und Fortbildungsangebote für die Träger gestalten. Auch vier Trägerkonferenzen und vier Trägerworkshops sind im kommenden Jahr geplant. "Trägerkonferenzen" sind Informations- und Vernetzungsveranstaltungen für die hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der geförderten Projekte. Sie werden eine Möglichkeit zum Austausch über die Umsetzung der Projekte sowie die Entwicklung von Kooperationen bieten. "Trägerworkshops" sind Bildungsveranstaltungen, die sich an Lokale Akteure, Projektträger und MultiplikatorInnen aus den lokalen Verbänden und Vereinen, Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, sowie Ämter im öffentlichen Raum und engagierte Persönlichkeiten des lokalen öffentlichen Lebens in Burg richten.
Die "Integrationslotsin" Tatjana Gütler beim Evangelischen Kirchenkreis wird auch weiterhin den MigrantInnen und Träger in Burg als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Sie wird wie im vergangenen Jahr die Burger zu einem Fest zum Auftakt der Interkulturellen Woche im September einladen und die Akteure der interkulturellen Arbeit für die Vorbereitung des Festes und der interkulturellen Woche zusammen bringen.
Den Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren mit Migrationshintergrund oder aus sozial bedürftigen Familien stehen auch weiterhin die Türen des Hugenottenkabinetts in der Evangelischen St. Petri Gemeinde zwei Mal wöchentlich offen. Im "Kinderklub International" können ca. 30-40 Kinder an den Angeboten der offenen Kinderarbeit sowie an sportlicher und kreativer Gruppenarbeit in einer multikulturellen Gruppe teilnehmen, um einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander zu übern. Die Eltern sind an den gemeinsamen Aktivitäten beteiligt und werden zum ehrenamtlichen Engagement im Kinderclub motiviert.
Die "Freiwilligenagentur" beim Diakonischen Werk im Landkreis Jerichower Land e.V. wird als Servicestelle zu Fragen des bürgerschaftlichen Engagements den Bürgern und Träger zur Verfügung stehen. Die Freiwilligenagentur versteht sich als unabhängige, trägerübergreifende Informations- und Beratungsstelle, die sich mit ihren Angeboten sowohl an potentielle Freiwillige als auch an interessierte Träger, Einrichtungen und Institutionen unterschiedlichster gesellschaftlicher Bereiche richtet. Zu den Aufgabenfeldern des Projektes gehören Beratung und Unterstützung engagementbereiter Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen bei der Suche nach einem geeigneten ehrenamtlichen Tätigkeitsfeld, sowie die Kontaktvermittlung zu gemeinnützigen Trägern und kommunalen Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die Ehrenamtliche für die Unterstützung ihrer Arbeit suchen.
Das alternative freizeitpädagogische Antigewalt Sofortprogramm ALSO erhielt erneut die Unterstützung des Lokalen Aktionsplans Burg für die Durchführung der Mitternachtsturniere an den Wochenenden. Die zahlreichen freizeitpädagogischen Angebote umfassen mehrere Sportarten und richten sich besonders an die männliche Jugendliche mit Affinität zu Fremdenfeindlichkeit im Alter von 16 bis 25 Jahren. Der Träger des Projektes ist das Diakonische Werk im Landkreis Jerichower Land e.V.
Die Evangelische Kirchengemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frauen zu Burg wird auch 2009 die Bürger zum Interkulturellen Kochen im Gemeindehaus einladen, um Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zu ermöglichen und den interkulturellen Dialog in der Stadt Burg zu fördern. Die Familien aus Albanien, Litauen, Italien, Angola und Deutschland werden gemeinsam mit Jugendlichen der Kirchengemeinde landestypische Spezialitäten zubereiten und anschließend interessierte Bürger zur Verkostung einladen. Am Abend, umrandet durch kulturelle Beiträge und Informationen aus den jeweiligen Ländern, können Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch kommen, um einander besser kennen und verstehen zu lernen. Somit werden die Veranstaltungen dazu beigetragen, dass Vielfalt unterschiedlichen Kulturen als Bereicherung für die Stadt Burg erlebt und erfahren werden kann.
Weitere Projekte für das Jahr 2009 können zum 01. März 2009 oder zum 16. August 2009 beantragt werden.
Sondersitzung des Begleitausschusses
Am Dienstag, 21.10.2008 tagte um 17.00 Uhr in der Sondersitzung der Begleitausschuss des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie". Der Vertreter der Regiestelle "gsub" des Programms "Vielfalt tut gut" in Berlin, Matthias Gerlach, nahm an der Sitzung teil. Die strukturelle Entwicklung des LAPs Burg und die Projektaktivitäten, besonders die integrierten Projekte (Integrationslotse, Freiwilligenagentur), wurden von der Regiestelle als sehr professionell bewertet. Die herausragende Zusammenarbeit mit den Akteuren in Burg und das Engagement der MitarbeiterInnen der Koordinierungsstellen (Frau Blum, Frau Backhaus) wurde ausdrücklich gelobt.
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Die Ziele des LAP Burg 2009 wurden aktualisiert
Am 20.10.2008 um 16.00 Uhr wurden alle interessierte Vereine und Träger in das Haus der Diakonie eingeladen, um auf den ersten Förderzeitraum des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut" zurück zu blicken und Ideen für die Weiterführung des Programms in Burg zu entwickeln. Die Vorschläge zu den Änderungen der Ziele, den inhaltlichen Schwerpunkte oder zu den weiterführenden Aktivitäten des Lokalen Aktionsplans sind in die Sitzung des Begleitausschusses am 21.10.2008 hinein getragen worden. Die Antragsteller können die aktuellen Ziele des LAPs und den Bericht des Trägerworkshops im Bereich "Fristen/Antragstellung" finden.
Auftaktveranstaltung zum Projekt LadiesWorld
"Göttinnen des Alltags" war der Titel eines interkulturellen Foto-Workshops für Frauen aus unterschiedlichen Ländern, welches am 26. Oktober 2008, von 14 bis 17 Uhr im Soziokulturellen Zentrum "Tea"-Treff statt fand. Dieser Foto-Workshop war die Auftaktveranstaltung zum Projekt "LadiesWorld".
Anträge können gestellt werden
Nach Förderung der bewilligten Neuanträge stehen für dieses Jahr weiterhin 7.936,36 € zur Verfügung, die für Projekte zur Demokratie und Toleranzförderung eingesetzt werden können. Interessierte Träger und Verbände können ihre Anträge für Projekte, die (frühestens) zum 19.11.08 oder im Zeitraum von 01.01.2008 bis 05.02.2008 starten sollen, bis 14.10.2008 einreichen. Die öffentliche Begleitausschussitzung, in der über die Förderung der eingereichten Anträge entschieden wird, findet am 19.11.2008 um 16 Uhr im Verwaltungsgebäude, In der Alten Kaserne 2, im Beratungsraum im Dachgeschoss statt. Weiterführende Informationen zum Programm und zu den Förderbedingungen sind auf dieser Webseite zu finden. Vor der Antragstellung ist es empfehlenswert, die Externe Koordinierungsstelle im Diakonischen Werk zu kontaktieren.
Die Studie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wurde abgeschlossen
In der Theologischen Hochschule Friedensau wurde, unter der Anleitung von Dr. Thomas Spiegler, die Längsschnittstudie zur Orientierung der Burger SchülerInnen 8-9 Kl. hinsichtlich gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit konzipiert und erfolgreich in Burg durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden wissenschaftlich analysiert und werden in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt.
Fünf Projekte in Burg werden durch das Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ gefördert
Für die Begleitausschusssitzung am 17.09.08 lagen 6 Neuanträge vor. Es standen für den Förderzeitraum bis zum 31.12.2008 noch 26.262,96 € zur Verfügung. Fünf Projekte werden gefördert:
- Projekttage zu Jugendkulturen in der Berufsbildenden Schule Conrad Tack „Cultures of respect“ von cultures interactive
- Mehrsprachiger Katalog der in der Stadt Burg vorhandenen Dienstleister für Integrations- und Beratungsangebote „Integrationskompass“ vom Evangelischen Kirchenkreis
- Interkulturell-künstlerische Werkstatt im weiblichen Lebenszusammenhang „LadiesWorld“ vom Soziokulturellen Zentrum
- Deutsch-Kurdischer musikalisch-literarischer Abend „Brückenschlag“ vom Burger Freundschaftskreis
- Alternatives-Freizeitpädagogisches Anti-Gewalt-Sofortprogramm ALSO vom Diakonischen Werk Jerichower-Land
Trägerworkshop "Interkulturelles Lernen durch Jugendbegegnungen"
Am 02.09.08 fand im Haus der Diakonie ein Workshop für Träger und Verbände zum Thema „Interkulturelles Lernen durch Jugendbegegnungen“ statt.
Christian Scharf von der Landesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. / Projektbüro EXCHANgE Sachsen-Anhalt hat über die Vermittlung von interkulturellem Lernen in internationalen Jugendbegegnungen referiert.
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3. Treffen des Initiativkreises Freiwilligenagentur Burg
Mit der Unterstützung des Bundesprogrammes "Vielfalt tut gut" startete unter der Leitung von Palmira Repsyte-Scharf ab 01. Juli 2008 das Vorhaben "zur Planung und Vorbereitung einer Freiwilligenagentur".
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