"Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"
Schritt für Schritt zu einander
- Antragssteller: Lebenshilfe für Behinderte Kreisverein Burg e.V.
- Projektleitung: Gudrun Nedemeyer
- Zeitraum: 02.04. bis 31.12.2009
- Förderschwerpunkt: Soziale Integration, Demokratie- und Toleranzerziehung, Bekämpfung von rechtsextremistischen Bestrebungen bei jungen Menschen
- Projekttyp: Medienprojekt, Diskussions- und Informationsveranstaltung, Projekt der außerschulischen Jugendbildung
- Zielgruppen: Junge Menschen in strukturschwachen Regionen, Kinder und jüngere Jugendliche, Eltern, SozialpädagogInnen
- Förderung: 2.000,00 €
In dem Projekt werden Themen angesprochen, die zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung über das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft bzw. in der Stadt beitragen. Am Projekt nehmen behinderte junge Menschen und Erwachsene der Lebenshilfe Burg und Jugendliche aus dem offenen Jugendbereich U 27 des SKZ Burg teil. Die Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt über Foto und Video, begleitet durch gemeinsamen Aktivitäten, Erlebnisse und inhaltliche Gespräche. Zur Herstellung eines Films werden Workshops unter Anleitung einer professionellen Mediengestalterin durchgeführt. Die Jugendliche lernen sich dabei besser kennen, kommen sich näher. Es werden 6 Wanderungen in der Stadt Burg und Umgebung durchgeführt. Die Wanderziele beinhalten die Erkundung der Heimatstadt und werden für die Auseinandersetzung mit dem Projektthema genutzt. Die Jugendlichen werden angeregt zu überlegen z.B. welche Einschränkungen bringen unterschiedliche Behinderungsformen mit sich? Welche Hilfsmittel können genutzt werden, um den Menschen mit Behinderung die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen? Welche Hilfen sind in der Stadt vorhanden? Welche Barrieren bestehen und wie können sie mit Hilfe von anderen bewältigt werden? Sind die Menschen auf der Straße aufmerksam auf den benötigten Hilfebedarf? Die Teilnehmenden des Projektes werden beobachten, sich dabei eine Meinung bilden und sie in den Gesprächen mit einander austauschen. Ihre Eindrücke werden auf Video und Foto festgehalten. In öffentlichen Präsentationen werden die Ergebnisse des Projektes durch die Teilnehmenden vorgestellt.